Die WSV Mitglieder Informationsschrift und Programmheft für die Saison 2024/2025 steht als Download zur Verfügung.
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Mittlerweile springt Janis Kansog der im Internat in Oberhof lebt und trainiert beständig auf den Schanzen im Kanzlersgrund. Das Video zeigt ihm beim Training auf der 90 Meter Schanze: Video
Ein sportliches Inklusionsprojekt von, mit und für Menschen mit Sehbeeinträchtigung, unter der Schirmherrschaft von Verena Bentele, Präsidentin des VdK
Teilnehmer des WSV beteiligen sich seit dem Anfang 1998 an diesem Inklusions Projekt. Die Tour fand auf öffentlichen Straßen statt und wurde von der Polizei eskortiert, begleitet und geschützt. Vom WSV nahmen mit Ihren Tandem Partnern teil: Ewald Simon/Adelheid Traub, Ewald Reulbach/wechselnde Partner, Dirk Meyer Jürgens/Maren Schwerger. In diesem Jahr lag Start und Ziel heimatnah in Dipperz bei Fulda, so dass die Anreise sehr einfach organisiert durch Michael Schrenk, mit dem Vereinsbus zu bewerkstelligen war.

„Es scheint immer unmöglich, bis es getan ist!“ Und – es ist getan! Eine Woche lang war die Euro-Tandem-Tour 2024 im Herzen von Deutschland unterwegs, um während der paralympischen Spiele in Paris auf den inklusiven Breitensport aufmerksam zu machen. 22 Tandems und sechs Einzelräder, flankiert von Freiwilligen in Begleitfahrzeugen und der Polizei auf Motorrädern und in Autos, bewältigten vom 1.-8. September 2024 rund 970 km und über 6000 hm in acht Etappen. Die Teilnehmenden kamen aus ganz Deutschland, aus der Schweiz, Großbritannien, Finnland und Österreich. Die Jüngste im Tross war 23 Jahre alt, der Älteste 82.
Fulda war Start und Ziel einer beeindruckenden Tour, die u.a. in Göttingen, Braunschweig, Wolfsburg, Magdeburg, Leipzig, Jena und Oberhof Halt machte. Zu Besuch war der Tross in zahlreichen Rathäusern, aber auch in Einrichtungen der Lebenshilfe e.V. und an Schulen. Die HEM Schwerger-Stiftung zielt mit ihrem Projekt darauf ab, Groß und Klein vorzuführen, wie Inklusion im Sport klappen kann und wie man Menschen mit Sehbeeinträchtigungen mittels eines Tandems wieder zu Spaß an Bewegung verhilft. Mit sportlichen Herausforderungen wurde jedoch nicht gespart! Der Tourleiter Karl-Heinz Picard, ein ehemaliger Feuerwehrmann und selbst engagierter Rennradfahrer, hatte spannende Etappen ausgearbeitet und so führte die Streckenplanung von Magdeburg nach Leipzig über 150 km quer durch Sachsen-Anhalt. Weite Felder, die am Horizont mit dem blauen Himmel verschmolzen und satte 32 Grad Celsius waren feste Bestandteile der fünften Etappe. Nur wenige Höhenmeter hieß es am Morgen, doch dann kam der Wind150 km gegen einen kräftigen und konstanten Gegenwind, auch diese Barriere packten die Teams, -übrigens alle Bio-Biker-, und waren damit bestens auf die letzte Etappe durch die Thüringer Bergwelt und die Rhön vorbereitet.
Hinsichtlich der zahlreichen Empfänge seien drei davon besonders hervorgehoben: In Eschwege wurde die ETT 2024 von der Werraland Lebenshilfe verabschiedet. Menschen mit mentalen Beeinträchtigungen standen Spalier für die tapferen Radler*innen und beeindruckten den Tross mit ihrer Lebensfreude und ihrem Spaß an unserem Event. Die Stadt Braunschweig, ein Mittagsstopp auf der dritten Etappe, hatte sich besonders ins Zeug gelegt und gleich den gesamten Rathausplatz für die ETT 2024 gesperrt. Sieben Polizeimotorräder begleiteten die sportliche Gruppe mit ihren markanten gelben Radshirts und die Aufmerksamkeit aller Braunschweiger war gesichert! Presse, Vertreter*innem der Stadt, neugierige Passant*innen nahmen die ETT mit großer Herzlichkeit auf. Reichlich Essen, tolle Live-Musik, bequeme Liegestühle und interessante Gespräche zeigten, welch große Bedeutung das Thema Inklusion in Braunschweig spielt. Aber nicht nur die großen Orte nahmen sich dem von Aktion Mensch geförderten Projekt an. In Northeim hatte die dortige ehrenamtlich tätige Inklusionsbeauftragte Monika Nölting, nicht nur den Bürgermeister und Vertreter*innen von Blindenverbänden eingeladen, sondern auch Abgeordnete aus dem Landtag in Niedersachsen. Anlässlich der ETT 2024 übergab sie eine Petition an die Politik, die nochmals konkret auflistete, was die Stadt und der Kreis benötigen, um soziale Teilhabe von Menschen mit Beeinträchtigungen konkret zu realisieren.

Die Etappenpläne sahen wie folgt aus:
Streckenplan 1. Tag: Dipperz/Fulda – Bebra- Eschwege 107km
Streckenplan 2. Tag Eschwege – Göttingen – Bad Ganersheim 117km
Streckenplan 3. Tag Bad Gandersheim – Braunschweig – Wolfsburg 126km
Streckenplan 4. Tag: Wolfsburg – Magdeburg 85km
Streckenplan 5. Tag: Magdeburg – Zörbig – Leipzig 144km
Sreckenplan 6. Tag: Leipzig – Naumburg – Jena 107km
Streckenplan 7. Tag: Jena – Weimar – Erfurt – Luisenthal 98km
Streckenplan 8. Tag: Luisenthal – Oberhof – Schmalkalden – Dipperz/Fulda 115km
Nach acht Etappen mit einer Gesamtstrecke von 900km wurde der Ausgangspunkt Fulda/Dipperz unfallfrei wieder erreicht. Leider gab es unterwegs einige Ausfälle bedingt durch COVID Infektionen.
Auf allen Tourstopps fanden Treffen auf kommunaler Ebene statt, in Kooperation mit Blinden- und Sehbehindertenorganisationen und Vereinen, die aktiv Inklusion vorantreiben. Durch zahlreiche Pressetermine und Empfänge wurde die Öffentlichkeit über die Tour, die Zielsetzung, und deren Inhalte informiert.
In der Presse gibt es etliche Veröffentlichungen zu diesem Projekt. Beispiel aus Magdeburg: Pressebericht
Am Samstag den 24. August 2024 habren unser Skisprung Trainer der Rhönadler Maximilan Lange und Juliane Englert in Wegfurt geheiratet.
Bei bestem hochsommerlichen Wetter fand die Trauzeremonie an der Geisfürsthalle im Freien statt. Abordnungen vom RWV Haselbach und WSV Oberweissenbrunn sowie die Rhönadler mit Ihren Eltern waren als Vertreter des Wintersports vor Ort. Nach der Trauung musste das Paar verschiedene Geshicklichkeitsübungen absolvieren, ein Spalier von Sprung- und Langlaufskiern durchschreiten, um am Ende von einem Wachsbock gestoppt zu werden. Erst nach erfolgreichender Skipräparation wurde das Hindernis besetigt und die Hochzeitsfeier konnte beginnen.


Im Rahmen der Vorbereitung auf die Inklusionsveranstaltung Euro Tandem Tour 2024 fand ein Training Eudorf bei Alsfeld im Vogelsberg statt. Vom WSV Oberweissenbrunn nahmen Ewald Simon, sein Enkel Matthias, Dirk Meyer Jürgens und Ewald Reulbach an der Vorbereitung teil.
Am Sonntag den 14. Juli fand wie beim Winterabschluss angekündigt, das Wasserski- und Wakeboard Fahren in Thulba statt. Die Kinder und Jugendlichen der einzelnen Trainingsgruppen hatten dafür entsprechende Gutscheine überreicht bekommen.

Bei bestem Sommerwetter hatte der WSV die Anlage für seine Sportler am Vormittag gebucht und die Teilnehmer konnten nach Herzenslust die Anlage ohne Wartezeit nutzen. Ca. 20 Teilnehmer drehten nach kurzer Eingewöhnungsphase an das ungewohnte Sportgerät Runde um Runde auf der Schlepplift Anlage und hatten sehr viel Spass dabei. Auch der eine oder andere ungewollte Ausflug ins kühle Nass war dabei, was zum Spass einfach dazugehört. Alle waren hellauf begeistert und bekamen als Belohnung einen gehörigen Mustelkater speziell in den Armen gratis mit. Vorstandschaftsmitglied Michael Geck ließ es sich nicht nehmen und schaute auf seiner e-Bike Tour in Thulba vorbei. Unisono war zu hören, das war toll, sollten wir wiederholen! Nach einem verspäteten Mittagessen im neben der Anlage liegenden Restaurant, ging es gestärkt, müde aber mit strahlenden Gesichtern zurück nach Hause. Einige Bilder

Der Anbau an den WSV Kraftraum wurde in der ersten Juli Hälfte fertig gestellt. Zuerst wurde der Bau mit langlebigen, traditionellen Rhöner Holzschindeln verkleidet und danach farblich angeglichen an das Umfeld gestrichen. Vielen Dank an die Helfer des Vereins die sich an dieser Baumaßnahme aktiv eingebracht haben!


Am Sonntag den 30. Juni fand die WSV MTB Tour durch die Rhön statt. Unter anderem bedingt durch den Regen nahmen lediglich sechs Teilnehmer die von Stefan Back ausgearbeitete Tour mit ca. 35km Länge rund um den Kreuzberg unter die Räder. Um 10:00 Uhr starteten am DGH Bettina und Stefan Back, Michael Schrenk, Dieter Stäblein, Ewald Reulbach und Stefan Kleinhenz auf die Runde. Die kleine Truppe startete bei noch trockener Witterung in Richtung Bischofsheim Wegfurt, bevor es über Sandberg in Richtung Oberwildflecken ging. Allmählich setzte Regen ein der immer mehr wurde. Gegen 13:00 Uhr traf die Truppe bei dennoch guter Laune wieder in Oberweissenbrunn ein. Duschen und Waschmaschinen konnten danach ihre Qualitäten beweisen. Bilder
Am Mittwoch 19. Juni 2024 starteten Ewald Simon, Georg Hüfner, Dieter Stäblein, Ewald Reulbach mit dem WSV Bus in Richtung Süden. Nach problemloser Fahrt wurde am Abend Sils im Engadin erreicht. Der Schweizer Sportfreund René Klarer stieß hier zur Gruppe dazu. Am Donnerstag ging es mit e-Bikes der Skischule Pontresina über den Bernina Pass nach Posciavo. Nach kurzer Rast, wurde bei einsetzendem Regen ein Teil des Rückweges in Richtung Bernina mit der Rhätischen Bahn zurückgelegt. Ein eindrucksvolles Erlebnis. Am Bernina waren wie auf dem Hinweg bereits, einige Schneefelder zu überqueren. Abends wurde im Quartier im leckerem vom Grill gestärkt.
Die Tour am Freitag wurde wegen Dauerregens umgeplant in eine Wanderung nach Grevasalvas dem alten Örtchen oberhalb von Maloja, bekannt als Kulisse aus den Heidi Filmen. Nachmittags wurde von Christoph, Georg und Ewald mit den Bikes nach Isola gefahren, um Ziegenkäse einzukaufen und anschließend eine kleine Runde ins Val Fedoz und hinüber ins Fextal und klatschnass zurück nach Sils.
Am Samstag folgte die Tour über St. Moritz nach Bever ins Bevertal. Bei bestem Wetter ging es hinauf ins Bevertal wo ebenfalls einige Schnee- und Lawinenfelder vorhanden waren. Auf dem Rückweg ging es steil hinauf nach Magurns und über St. Moritz und den Stazer See zurück nach Pontresina, wo die Räder zurückgegeben wurden.
Am Sonntag nach dem Frühstück startete im strömenden Regen und Schneefall auf dem Julier Pass die, Heimreise, mit vielen schönen Erinnerungen und Fotos. Die Rückfahrt verlief ohne Zwischenfälle. Weitere Bilder gib es hier: Bilder
Anfang Juni weilte eine Besuchergruppe aus Mexico in Bischofsheim und brachte mexikanisches Flair durch Musiik, Tanz und Kunst mit in die Rhön. Der Bus des WSV sorgte für Mobilität der mexikanischen Reisegruppe. Ein ausführlicher Bericht findet sich in der Mainpost. Pressebericht