Bei herbstlichem Wetter wurde der Skiroller Berglauf von Gräfenroda über Gehlberg nach Oberhof zum sechstenmal ausgetragen. Im Abschlusswettkampf der DSV Herbstleistungskontrolle stellten sich 108 Sportler der Herausforderung in der klassischen Technik über 17km mit 460 Höhenmeter auf der Strecke von Gräfenroda bis nach Oberhof. Gestartet wurde um 9:00 Uhr in Gräfenroda.
Für den WSV ging Jakob Propp an den Start. Jakob belegte Platz 3 in der Altersklasse H61.
Mittlerweile springt Janis Kansog der im Internat in Oberhof lebt und trainiert beständig auf den Schanzen im Kanzlersgrund. Das Video zeigt ihm beim Training auf der 90 Meter Schanze: Video
Ein sportliches Inklusionsprojekt von, mit und für Menschen mit Sehbeeinträchtigung, unter der Schirmherrschaft von Verena Bentele, Präsidentin des VdK
Teilnehmer des WSV beteiligen sich seit dem Anfang 1998 an diesem Inklusions Projekt. Die Tour fand auf öffentlichen Straßen statt und wurde von der Polizei eskortiert, begleitet und geschützt. Vom WSV nahmen mit Ihren Tandem Partnern teil: Ewald Simon/Adelheid Traub, Ewald Reulbach/wechselnde Partner, Dirk Meyer Jürgens/Maren Schwerger. In diesem Jahr lag Start und Ziel heimatnah in Dipperz bei Fulda, so dass die Anreise sehr einfach organisiert durch Michael Schrenk, mit dem Vereinsbus zu bewerkstelligen war.
Die Teilnehmer des WSV hinter dem Tandem: Adelheid Traub mit Ewald Sion, Dirk Meyer-Jürgens mit Maren Schwerger und Ewald Reulbach
„Es scheint immer unmöglich, bis es getan ist!“ Und – es ist getan! Eine Woche lang war die Euro-Tandem-Tour 2024 im Herzen von Deutschland unterwegs, um während der paralympischen Spiele in Paris auf den inklusiven Breitensport aufmerksam zu machen. 22 Tandems und sechs Einzelräder, flankiert von Freiwilligen in Begleitfahrzeugen und der Polizei auf Motorrädern und in Autos, bewältigten vom 1.-8. September 2024 rund 970 km und über 6000 hm in acht Etappen. Die Teilnehmenden kamen aus ganz Deutschland, aus der Schweiz, Großbritannien, Finnland und Österreich. Die Jüngste im Tross war 23 Jahre alt, der Älteste 82.
Fulda war Start und Ziel einer beeindruckenden Tour, die u.a. in Göttingen, Braunschweig, Wolfsburg, Magdeburg, Leipzig, Jena und Oberhof Halt machte. Zu Besuch war der Tross in zahlreichen Rathäusern, aber auch in Einrichtungen der Lebenshilfe e.V. und an Schulen. Die HEM Schwerger-Stiftung zielt mit ihrem Projekt darauf ab, Groß und Klein vorzuführen, wie Inklusion im Sport klappen kann und wie man Menschen mit Sehbeeinträchtigungen mittels eines Tandems wieder zu Spaß an Bewegung verhilft. Mit sportlichen Herausforderungen wurde jedoch nicht gespart! Der Tourleiter Karl-Heinz Picard, ein ehemaliger Feuerwehrmann und selbst engagierter Rennradfahrer, hatte spannende Etappen ausgearbeitet und so führte die Streckenplanung von Magdeburg nach Leipzig über 150 km quer durch Sachsen-Anhalt. Weite Felder, die am Horizont mit dem blauen Himmel verschmolzen und satte 32 Grad Celsius waren feste Bestandteile der fünften Etappe. Nur wenige Höhenmeter hieß es am Morgen, doch dann kam der Wind150 km gegen einen kräftigen und konstanten Gegenwind, auch diese Barriere packten die Teams, -übrigens alle Bio-Biker-, und waren damit bestens auf die letzte Etappe durch die Thüringer Bergwelt und die Rhön vorbereitet.
Hinsichtlich der zahlreichen Empfänge seien drei davon besonders hervorgehoben: In Eschwege wurde die ETT 2024 von der Werraland Lebenshilfe verabschiedet. Menschen mit mentalen Beeinträchtigungen standen Spalier für die tapferen Radler*innen und beeindruckten den Tross mit ihrer Lebensfreude und ihrem Spaß an unserem Event. Die Stadt Braunschweig, ein Mittagsstopp auf der dritten Etappe, hatte sich besonders ins Zeug gelegt und gleich den gesamten Rathausplatz für die ETT 2024 gesperrt. Sieben Polizeimotorräder begleiteten die sportliche Gruppe mit ihren markanten gelben Radshirts und die Aufmerksamkeit aller Braunschweiger war gesichert! Presse, Vertreter*innem der Stadt, neugierige Passant*innen nahmen die ETT mit großer Herzlichkeit auf. Reichlich Essen, tolle Live-Musik, bequeme Liegestühle und interessante Gespräche zeigten, welch große Bedeutung das Thema Inklusion in Braunschweig spielt. Aber nicht nur die großen Orte nahmen sich dem von Aktion Mensch geförderten Projekt an. In Northeim hatte die dortige ehrenamtlich tätige Inklusionsbeauftragte Monika Nölting, nicht nur den Bürgermeister und Vertreter*innen von Blindenverbänden eingeladen, sondern auch Abgeordnete aus dem Landtag in Niedersachsen. Anlässlich der ETT 2024 übergab sie eine Petition an die Politik, die nochmals konkret auflistete, was die Stadt und der Kreis benötigen, um soziale Teilhabe von Menschen mit Beeinträchtigungen konkret zu realisieren.
Nach acht Etappen mit einer Gesamtstrecke von 900km wurde der Ausgangspunkt Fulda/Dipperz unfallfrei wieder erreicht. Leider gab es unterwegs einige Ausfälle bedingt durch COVID Infektionen. Auf allen Tourstopps fanden Treffen auf kommunaler Ebene statt, in Kooperation mit Blinden- und Sehbehindertenorganisationen und Vereinen, die aktiv Inklusion vorantreiben. Durch zahlreiche Pressetermine und Empfänge wurde die Öffentlichkeit über die Tour, die Zielsetzung, und deren Inhalte informiert.
In der Presse gibt es etliche Veröffentlichungen zu diesem Projekt. Beispiel aus Magdeburg:Pressebericht
Am Samstag den 08. September fand auf den Kreuzbergschanzen in Haselbach die 19. Auflage des Kloster Kreuzberg Pokals im Skispringen statt. Die Veranstaltung hätte einige Teilnehmer mehr verdient gehabt, so kamen 28 Springer in die Wertung. Vom WSV nahm Julian Seufert teil und belegte Platz 1 in seiner Altersklasse S9. Ergebnisliste
Foto: M. Lange, von links: Julian Seufert, Maxi Lange, Solveig Mainz
Am Sonntag den 1. September fand in Oberstdorf in der Allgäu Arena der erste Skisprung Wettbewerb auf Matten statt. Gesprungen wurde auf der 95 Meter Schanze. In der Alstersklasse J16 nahm Janis Kansog, der am Sport Gymnasium Oberhof trainiert teil. Er konnte den sechsten Platz mit Weiten von 95,5 Metern und 94,5 Metern belegen.
Am Freitag den 30. August 2024 fand der Mommelstein Skiroller Anstiegslauf ausgerichtet vom SV Floh-Seligenthal statt.
Jakob Propp ging für den WSV an den Start. Die Streckenlänge betrug 7,0 km mit einer Höhendifferenz von 200 Metern. Gelaufen wurde in der klassischen Technik. Die jüngeren Schülerklassen gingen mit Inlineskates in der freien Technik auf die Strecke. Bei bestem Sommerwetter nahmen 116 Sportler, die meisten aus Thüringen an diesem Wettkampf teil. Jakob konnte in seiner stark besetzten Altersklasse H61 Platz drei belegen. Ergebnisliste
Am Sonntag den 25. August 2024 fand in Ruhla der alljährliche Hörselberg Anstiegslauf mit Skirollern bei bestem Sommerwetter statt. Jakob und Jenny Propp gingen an den Start. Gelaufen wurde in der klassischen Technik über eine Strecke von 4,5km Länge. 31 Sportler kamen in die Wertung Jenny Propp belegte in Ihrer Klasse D61 Platz 2 und Jakob belegte in der Klasse H61 Platz 3. Ergebni.sliste
Foto: Jenny Propp. Siegerehrung H61, Jakob Propp Platz 3
Am Samstag den 24. August 2024 habren unser Skisprung Trainer der Rhönadler Maximilan Lange und Juliane Englert in Wegfurt geheiratet.
Bei bestem hochsommerlichen Wetter fand die Trauzeremonie an der Geisfürsthalle im Freien statt. Abordnungen vom RWV Haselbach und WSV Oberweissenbrunn sowie die Rhönadler mit Ihren Eltern waren als Vertreter des Wintersports vor Ort. Nach der Trauung musste das Paar verschiedene Geshicklichkeitsübungen absolvieren, ein Spalier von Sprung- und Langlaufskiern durchschreiten, um am Ende von einem Wachsbock gestoppt zu werden. Erst nach erfolgreichender Skipräparation wurde das Hindernis besetigt und die Hochzeitsfeier konnte beginnen.
Am Freitag den 09. August 2024 fand in Oberweissenbrunn auf dem Bolzplatz am Dorfgemeinschaftshaus die DSV Sommerolympiade 2024 für Kinder statt. Der Bayerische Skiverband war mit Materialien für den Parcours Aufbau in dieser bundesweiten Aktion vor Ort und leitete die Veranstaltung in Person von Verena an und unterstützte tatkräftig.
An fünf verschiedene Stationen wurden bei den teilnehmenden 40 Kindern die Fähigkeiten in den Bereichen Koordination, Ausdauer, Kraft, Schnelligkeit und Geschicklichkeit abgeprüft. Der Parcoursaufbau ist bundesweit einheitlich, um eine Vergleichbarkeit zu gewährleisten. 10 Helfer vom WSV sorgten neben der Verpflegung der Kinder mit Getränken für den geordneten Ablauf an den Stationen und protokollierten die erzielten Leistungen. In jeweils drei Durchgängen pro Station wurde die Teamleistung in einer Zeit von drei Minuten erbracht. Das beste Ergebnis kommt jeweils in die Wertung.
Bei bestem sommerlichen Wetter gingen 8 Teams mit insgesamt 40 Kindern an den Start. Die Kinder hatten Freude am sportlichen Wettstreit und erhielten vom BSV einen Turnbeutel und einige giveaways zur Belohnung, vom WSV gab es für jeden noch ein Eis obendrauf. Sowohl Kinder, als auch Erwachsene hatten viel Spass an diesem gelungenen sportlichen Tag.
Foto: Ewald Reulbach
Weitere Informationen und einen Überblick über die Gesamtwertung gibt es auf der Seite des DSV: Sommerolympiiade
Weitere Bilder von der SommerOlympiade gibt es hier: Bilder
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